Informationsbrief an Eltern und Schüler – 03.April 2020 – Bilanz drei Wochen Schulschließung und Perspektive nach Ostern

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Liebe Schülerinnen und Schüler,

liebe Eltern,drei Wochen sind nun nach der Schulschließung am 17.03. vergangen. Zuallererst möchte ich mich bei allen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und nicht zuletzt dem Kollegium bedanken, dass sie die Herausforderung der letzten drei Wochen mit so viel Engagement angegangen sind. Zahlreiche Rückmeldung von Eltern und Kollegen haben gezeigt, dass wir als Gemeinschaft auch einer Krisensituation entschlossen begegnen können. Ein besonderes Lob gilt unseren Schülerinnen und Schülern, die sich mit viel Fleiß und Disziplin an ihre Aufgaben gemacht haben. Natürlich läuft nicht alles reibungslos, das war auch nicht zu erwarten, ich hoffe aber, dass wir für alle Beteiligten, vor allem aber für unsere Schülerinnen und Schüler, ein wenig Normalität in diese wirre Zeiten bringen konnten. Normalität ist, glaube ich, das, nachdem wir alle uns im Moment sehnen.

  1. Bitte: Besprechen Sie zu Hause gemeinsam, wie die letzten 3 Wochen gelaufen sind. Was hat geklappt, was nicht, was könnte verbessert, was müsste beibehalten werden? Es wäre schön, wenn Sie bis Karfreitag Ihren Elternvertretern Rückmeldungen geben könnten, welche dann der Schulleitung weitergeleitet werden. Wir selbst haben uns auch einige Gedanken gemacht, doch denke ich, dass die Schüler- und Elternperspektive dabei sehr wichtig ist.

Für uns alle bedeuten die verordneten Maßnahmen massive Einschränkungen, vor allem die fehlenden Sozialkontakte sind für unsere Schülerinnen und Schüler, wahrscheinlich aber auch für uns Erwachsene, sehr belastend. Natürlich gibt es vielfältige Möglichkeiten über SocialMedia miteinander in Bild und Ton zu kommunizieren, auf Dauer ist das aber nur ein schwacher Ersatz für die persönliche Begegnung.

  1. Bitte: Legen Sie alle besonders viel Wert auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander und üben Sie sich in Geduld und Toleranz. Sowohl bei euch Schülerinnen und Schülern, als auch bei Ihnen als Eltern werden die Nerven zwischendurch auch mal blank liegen. Hier gilt es, die besondere Situation im Blick zu behalten und auch einmal über etwas hinwegzusehen. Das gilt sowohl für Eltern, aber auch für euch Schülerinnen und Schüler. Sollte es doch mal „krachen“ macht Frau Rist, unsere Schularbeiterin, das Angebot, dass Schülerinnen und Schüler, oder auch Eltern, sich gerne per Email bei Ihr melden können: ssa.bad-buchau@haus-nazareth-sig.de

Selbstverständlich stehe auch ich während der nächsten zwei Wochen zur Kontaktaufnahme für die Schulgemeinschaft zur Verfügung: mhoffmann@pgbadbuchau.de

Heute wurde ich darüber informiert, dass nach den Osterfeiertagen entschieden werden soll, ob die Schulschließung verlängert, oder ob es einen wie auch immer gearteten reduzierten Unterricht geben wird. Wir werden uns in jedem Fall auf alles einstellen und das Kollegium ist schon darum gebeten worden, sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Ich werde die notwendigen Informationen an die Schulgemeinschaft ausgeben, sobald ich sie bekommen haben werde. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite des Kultusministeriums:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Coronavirus

  1. Bitte: Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern. Machen Sie sich keine Sorgen wegen der Schule. Wir wissen nicht, wie lange uns die Einschränkungen noch begleiten werden, wir werden aber in jedem Fall gemeinsam mit viel Fantasie und Kreativität weiterhin „Schule“ betreiben. Ich kann Ihnen versichern, dass wir für die wesentlichen Dinge, was Schule angeht, Lösungen finden werden und das Schuljahr auch zum Abschluss bringen.

Jetzt stehen die Osterferien und die Osterfeiertage an. Leider können wir diese Ostern nicht wie gewohnt feiern, Familienbesuche abhalten oder sonstige gemeinschaftliche Veranstaltungen besuchen. Aber auch das wird sich wieder ändern. Versuchen wir, das Beste daraus zu machen. Wir sollten gelassen bleiben und uns auf die schönen Dinge, die es ja trotzdem immer noch gibt, besinnen.

  1. Bitte: Ich möchte alle bitten, sich aus Solidarität und Mitgefühl heraus an die Vorgaben zur Kontaktreduzierung zu halten. Jeder von uns kann hier für andere Verantwortung übernehmen. Ganz konkret bezieht sich das auch auf unsere Schule. Wir haben eine Reihe von chronisch kranken Schülerinnen und Schülern, aber auch Kolleginnen und Kollegen, die dadurch ein erhöhtes Risiko bei Erkrankung haben. An unserer Schule sind viele Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sich tagtäglich um nahe Verwandte, meist ältere Menschen, kümmern müssen. Für diese Personen, die eng zu unserer Gemeinschaft gehören, trägt jeder Einzelne von uns Verantwortung – jeder kann also aktiv durch sein Verhalten zu einer Überwindung der Krise beitragen und uns liebe Menschen schützen.

Ich wünsche Ihnen und Euch in der kommenden Zeit alles Liebe und Gute. Verbringen Sie gemeinsam ein paar schöne Tage und machen Sie sich frei von Sorgen und Ängsten. Der jetzige Zustand wird sich auch wieder ändern und ich freue ich mich schon auf die Zeit, wenn wir uns hier an der Schule wiedersehen. Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,

 

Matthias Hoffmann

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